Die Preiskategorien beim Deutschen Radiopreis
Der Deutsche Radiopreis ist die wichtigste Auszeichnung für Radiomacherinnen und Radiomacher in Deutschland – wer ihn gewinnt, hat mit seinen Leistungen Maßstäbe gesetzt. Seit 2010 zeichnet die unabhängige Radiopreis-Jury beim Grimme-Institut herausragende Produktionen aus. Ob Comedy, Moderation oder Interview – die Expertinnen und Experten haben ein Ohr für ganz besondere Sendungen und Beiträge. Der Deutsche Radiopreis 2026 wird in zehn Kategorien verliehen.
Ausgezeichnet werden können herausragende Radioformate, die Musik auf besondere, kreative oder innovative Weise ins Zentrum des Programms stellen – von Live-Events, Radio-Konzerten über Rubriken bis hin zu ganzen Radioshows. Musik ist zentraler Bestandteil, Alltagsbegleiter und wichtiger Einschaltimpuls für das Radio. Sie ist unterhaltend, emotional und verbindet. Nicht gemeint sind rein klassische Musikprogrammierungen bzw. die generelle musikalische Ausrichtung des Senders. Bewertet werden insbesondere die inhaltliche und konzeptionelle Qualität des Musikformats, Innovationskraft in der Präsentation von Musik, journalistische bzw. redaktionelle Einbettung, der Mehrwert für die Hörer:innen sowie die Relevanz für die Musik- und Radiolandschaft. In dieser Kategorie ist ebenso die Einreichung von Podcasts zugelassen.
Ausgezeichnet werden können seriell produzierte Formate sowie einmalige Elemente, Leistungen, Ereignisse oder Moderationen, die durch hohe Unterhaltungsqualität überzeugen, Emotionen wecken und das Radio als lebendiges Medium erlebbar machen: Das Spektrum reicht von Primetime-Comedy, politischer Satire und Sketches über humoristische Aktionen bis hin zu humoristischen Serien. Bewertet werden insbesondere die Originalität der Idee und die kreative Umsetzung, Qualität von Moderation, Dramaturgie und Storytelling, der Humor- und Überraschungsfaktor, die Nähe und Interaktion zu den Hörer:innen. In dieser Kategorie ist ebenso die Einreichung von Podcasts zugelassen.
Ausgezeichnet werden können Reportagen aus allen Alltagsbereichen, die relevante Themen lebendig und informativ einfangen und dabei eine hohe Intensität und Präsenz aufbauen. Die Reportage soll komplexe Sachverhalte erklären und durch Nähe, klare Sprache und akustische Authentizität nachvollziehbar sein. Dazu zählen auch herausragende investigative Recherche-Leistungen von Reporter:innen oder Autor:innen. Zugelassen sind sowohl eigenständige Beiträge als auch in Tagesformate und Magazine eingebettete Formen, die Sachverhalte und Geschehnisse mit dem klassischen Spektrum der Reportageelemente anschaulich wiedergeben. Bewertet werden insbesondere die journalistische Qualität und Tiefe der Recherche, gesellschaftliche Relevanz, narrative und dramaturgische Gestaltung, Einsatz von Sounddesign und O-Tönen sowie Nachvollziehbarkeit und Glaubwürdigkeit. In dieser Kategorie ist ebenso die Einreichung von Podcasts zugelassen.
Ausgezeichnet werden können alle Informations- und Nachrichtenformate sowie Recherchen, die das Zeitgeschehen – im Lokalen, in der Region und in Deutschland, im nationalen bzw. im internationalen Bezug – aufgreifen, plausibel aufbereiten und formatgerecht vermitteln. Dies soll faktengetreu und sachlich, verständlich, transparent und hörer:innennah bei einer modernen sowie zielgruppenorientierten Präsentation geschehen. Bewertet werden insbesondere die journalistische Qualität, Faktentreue und Sorgfalt, Relevanz, Aktualität und Einordnung der Inhalte, Verständlichkeit und Struktur der Darstellung, mediengerechte sowie zielgruppenorientierte Umsetzung im Radiokontext. In dieser Kategorie ist ebenso die Einreichung von Podcasts zugelassen.
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